La Mer

Scapino Ballet
Tanz, Musik, Videokunst und Haute Couture vereint in einer Aufführung über die Schönheit und Verletzlichkeit des Ozeans.
Fr. 16 Okt. 2026 20:00
Fr. 16 Okt. 2026
20:00
  • Fr. 16 Okt. 2026
    20:00
    Wilminktheater, Pay. Zaal
    Gewesen

Tanz, Musik, Videokunst und Haute Couture vereint in einer Aufführung über die Schönheit und Verletzlichkeit des Ozeans.

In La Mer bringt die Choreografin Nanine Linning Tanz, Musik, Videokunst und Haute Couture in einer Aufführung über die Schönheit und Verletzlichkeit des Ozeans zusammen. Mit 25 Tänzern stellt sie das romantische Bild des Meeres der aktuellen Realität von steigenden Meeresspiegeln und Verschmutzung gegenüber.

Claude Debussys berühmtes La Mer bildet den Ausgangspunkt. Dagegen erklingt neue Musik von Yannis Kyriakides. Zusammen mit den digitalen Bildern und Projektionen auf der Bühne von Heleen Blanken und mehr als achtzig nachhaltigen Kostümen von Yuima Nakazato entsteht eine sich verändernde Welt, in der Schönheit und Bedrohung nebeneinander existieren.

Von Romantik zur Verletzlichkeit

Als Debussy 1905 La Mer komponierte, symbolisierte das Meer eine überwältigende und ungreifbare Naturkraft. Nanine Linning stellt diese romantische Vorstellung der Verletzlichkeit des Ozeans von heute gegenüber. So wird das Meer nicht nur zu einer Quelle der Schönheit, sondern auch zu einem Spiegel für den Umgang, den wir mit unserer Umwelt pflegen.

Tanz, Musik und eine verborgene Welt

Debussys La Mer und Sirènes werden mit Kompositionen von Yannis Kyriakides verbunden, die für die Sopranistin Barbara Hannigan geschrieben wurden. In der Musik erklingen auch Hydrofonaufnahmen aus den tiefsten Teilen des Ozeans, wo eine unerwartet reiche Welt von Leben und Klang hörbar wird.

Die digitale Szenografie von Heleen Blanken und die Kostüme von Yuima Nakazato verstärken diese vielschichtige Welt. La Mer verbindet so Staunen mit ökologischer Dringlichkeit und lädt ein, den Ozean und unser Verhältnis zu ihm neu zu betrachten.

Mitwirkende

Concept, Regie & Choreografie: Nanine Linning 
Muziek: Claude Debussy, Yannis Kyriakides 
Kostuumontwerp: Yuima Nakazato 
Visuele scenografie: Heleen Blanken 
Dramaturgie: Peggy Olislaegers

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